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Der RVR-Blog rund um alle Fragen zu Recycling, Entsorgung und allem was dazugehört: Gewerbekunden,

Industrieunternehmen, Kommunen und Privathaushalte finden hier regelmässig verschiedene Tipps, Neuigkeiten

und Wissenswertes rund um die Welt und Arbeit der Rohstoffverwertung Reutlingen.

13.10.2021 | Kategorie: Entsorgungstipps

Wandabriss und mehr: Die richtige Entsorgung von Bauschutt

Bauschutt ist nicht gleich Bauschutt. Überrascht? Keinesfalls. Spätestens seit unserem letzten Blogeintrag über die richtige Entsorgung von Abbruchabfällen wisst ihr selbstverständlich, dass die richtige Trennung & Sortierung von diversen Wertstoffen enorm wichtig für die Kreislaufwirtschaft ist. Bauschutt ist hierbei keine Ausnahme. Dieser fällt z.B. beim Rückbau von Häusernoder beim Abriss von Wänden an. In diesem Blog-Eintrag erklären wir von der Rohstoffverwertung Reutlingen euch, um was es sich beim Material „Bauschutt“ handelt, welche Unterschiede es zu beachten gibt, und wie euch eine umweltgerechte und kostengünstige Entsorgung gelingt.

Bauschutt ist nicht gleich Bauschutt

Ziegel, Beton, Fliesen, Rigips oder Backsteine. Die Vielzahl mineralischer Baustoffe, die im modernen Wohnbau verwendet werden, erscheinen beinahe grenzenlos. Umso wichtiger ist es zu verstehen, welche Unterschiede im Hinblick auf die Entsorgung zu beachten sind. Als erfahrene Recycling-Spezialisten sind wir von der Rohstoffverwertung Reutlingen damit umfassend vertraut. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen in der Entsorgung zwischen „verwertbarem Bauschutt“ und „nicht verwertbarem Bauschutt“.

Was ist verwertbarer Bauschutt?

Wie der Name unschwer verlauten lässt, handelt es sich bei verwertbarem Bauschutt um feste, mineralische Abfälle, die aus dem Umbau, Altbau oder Neubau stammen und sich ideal für die Wiederaufbereitung eignen. Die gängigsten mineralischen Abbruchabfälle sind

  • Beton
  • Ziegel, Bims
  • Kies, Splitt & Schotter
  • Fliesen, Keramik & Porzellan
  • Dachziegel
  • Mauerbruch
  • Pflastersteine

Das Tolle an verwertbarem Bauschutt ist, dass die Wiederaufbereitung über Brecher- und Siebanlagen recht einfach erfolgt. Somit entstehen nicht nur neue Baustoffe für den Haus-und Straßenbau von Morgen, sondern es schont gleichermaßen den Geldbeutel. Wir von RVR in Reutlingen können Sie dabei gerne persönlich beraten.

Nicht verwertbarer Bauschutt

Im Gegensatz zu verwertbarem Bauschutt gestaltet sich das Recycling von nicht verwertbarem Bauschutt wesentlich schwieriger. Hierzu zählen typischerweise Leichtbaustoffe oder Gipsabfälle. Diese sind zwar aufgrund ihres porösen Aufbaus sehr leicht, im Umkehrschluss aber leider nicht stabil genug, um ihn in der Wiederaufbereitung einem ökologisch sinnvollen Recyclingprozess zuzuführen. Nicht zuletzt wird daher beim Neubau größtenteils auf Baustoffe gesetzt, die recyclingfähig sind. 

Mit welchen Entsorgungskosten muss ich rechnen?

Grundsätzlich hängen die Kosten für die Entsorgung von verwertbarem und nicht verwertbarem Bauschutt von vielerlei Faktoren ab. Neben regionalen Voraussetzungen und der zu entsorgenden Menge spielen die Verwertungsmöglichkeiteneures regionalen Entsorgers eine wichtige Rolle. Als grobe Richtlinie könnt ihr bei verwertbarem Bauschutt von ca. 50 € bis 70 € je Tonne und bei nicht verwertbarem Bauschutt von 80 € bis 120 € je Tonne ausgehen.

Die RVR-Tipps zum richtigen Umgang mit Bauschutt

Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit den beiden Standorten in Reutlingen und Nehren kennen wir von der Rohstoffverwertung Reutlingen uns bestens mit der umweltgerechten Entsorgung von mineralischen Abfällen aus. Unsere zwei wichtigsten Tipps:

Tipp 1: Sofern bei euren Abrissarbeiten unterschiedliche mineralische Baustoffe zum Vorschein kommen, achtet dabei auf die Trennung zwischen verwertbarem und nicht verwertbarem Bauschutt. Ihr erhöht dadurch nicht nur die Recyclingfähigkeit, sondern schont gleichermaßen euren Geldbeutel.

Tipp 2: Achtet bei der Entsorgung von mineralischen Abfällen darauf, dass keinerlei anderen Störstoffe wie z.B. Folie, Holz, Dämmstoffe oder Müll enthalten sind. Diese Störstoffe schaden nicht nur dem Verwertungsprozess, sondern sorgen gleichzeitig dafür, dass das Material aufgrund der Verunreinigung als „gemischte Bau- und Abbruchabfälle“ zu deutlich teureren Konditionen zu entsorgen ist.

Ihr seht also: Bauschutt ist nicht gleich Bauschutt, und in jedem Fall ein wichtiges Wertprodukt für unsere Kreislaufwirtschaft. Baustoffe wie Beton werden nach der Wiederaufbereitung zu Recyclingbeton oder als Schüttgut für den Straßen- und Wegebau verwendet und können somit nahezu endlos dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt. Umso wichtiger ist es daher, dass wir auf eine umweltgerechte Trennung & Sortierung achten. Das ist schließlich was Recycling ausmacht.

Ihr habt noch Fragen rund um das Thema Bauschutt oder andere Wertstoffe? Gerne könnt ihr uns jederzeit kontaktieren: das Team von RVR berät Euch gerne persönlich zu den Möglichkeiten und idealen Wegen beim Recycling rund um Euren Hausabbruch.

Gerne beantworte ich Ihre Fragen

Benjamin Keim

Geschäftsführer

Rohstoffverwertung Reutlingen 

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